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Dem Menschen dienen

Leistungsspektrum

Die Abteilung führt in einem modern ausgestatteten Operationstrakt über 1.600 Operationen pro Jahr durch, überwiegend mit minimalinvasiven Operationstechniken („Schlüssellochchirurgie“). Seit 2012 haben wir zudem ein Interdisziplinäres Darmzentrum etabliert.

Zu unserem Leistungsspektrum gehören:

  • Behandlung von gut- und bösartigen Lebertumoren (überwiegend anatomiegerechte Resektion mittels CUSA-Gerät)
  • Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren der Bauchspeicheldrüse
  • Resektion von Schilddrüse und Nebenschilddrüse
  • Magenresektion bei gut- und bösartiger Erkrankung
  • Antirefluxchirurgie (Operationen bei Sodbrennen)
  • Operation der Gallenblase und der Gallenwege
  • Dünn- und Dickdarmresektionen
  • Resektionen des Mastdarms beim Rektumkarzinom
  • Proktologie (Eingriffe im Analtrakt, z.B. schmerzarme Hämorrhoidenentfernung mit einem Klammernahtgerät)
  • Verschluss von Leisten- und Bauchwandbrüchen
  • Lösen von Adhäsionen (Verwachsungen)

 

Davon werden die folgenden Eingriffe vorwiegend minimalinvasiv durchgeführt:

  • Appendektomie (Entfernung des Wurmfortsatzes)
  • Cholezystektomie (Entfernung der Gallenblase)
  • Verschluss von Leistenhernien
  • Verschluss von Narbenhernien
  • Adhäsiolyse (Lösen von Verwachsungen)
  • Antirefluxchirurgie (Operation bei Sodbrennen)
  • Resektionen des Colon descendens und sigmoideum (absteigender und s-förmig gekrümmter Anteil des Dickdarmes) bei gut- und bösartiger Erkrankung
  • Resektion des Mastdarmes in TME-Technik

 

  • Im Einzelnen wollen wir Ihnen nachfolgende Behandlungsverfahren kurz erläutern:

    Laparoskopisch assistierte Kolon- und Rektumchirurgie bei gut- und bösartigen Erkrankungen

    Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass minimalinvasive Operationen am Kolon und Rektum mit hoher Sicherheit und entsprechend den Erfordernissen einer onkologisch gerechten Resektion durchgeführt werden können. Modernste Kamerasysteme mit der Möglichkeit zum „Rundum-Blick“ erleichtern die Gewebspräparation, wodurch blutungsschonender operiert werden kann.

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    • Bei der minimalinvasiven Operationstechnik entstehen maximal vier Wunden mit einer Größe von 1 bis 4 cm, was zu einer deutlich verkürzten Heilung führt. Zügige Mobilisation, geringe postoperative Schmerzen und ein früher Kostaufbau mit schneller Normalisierung der Darmfunktion sind weitere Vorteile dieser Behandlungsmethode. Zudem wird die Rate an Wundinfektionen und der Entstehung von Narbenbrüchen deutlich gesenkt.
      Im Durchschnitt können die Patienten bereits am sechsten oder siebten Tag nach der Operation ohne körperliche Einschränkungen nach Hause entlassen werden.

  • Schilddrüsenchirurgie

    Die Operationen der Schilddrüse erfolgen entsprechend der Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften, wobei gesundes Schilddrüsengewebe soweit möglich nicht entfernt wird. Es wird versucht, zumeist gesundes Schilddrüsengewebe im oberen Bereich der Schilddrüse zu belassen um eine Restfunktion der Schilddrüse zu erhalten.

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    • In vielen Fällen ist jedoch die Entfernung der gesamten Schilddrüse aus Mangel an intaktem Restgewebe unumgänglich. Die Operation erfolgt unter Schonung der Stimmbandnerven (Nervus laryngeus recurrens), um vorübergehende oder dauerhafte Lähmungen der Stimmritzen mit Heiserkeit zu vermeiden. Hierzu steht uns ein Gerät zur Verfügung, mit dem die Funktion der Stimmbandnerven während der Operation fortlaufend überprüft werden kann (intraoperatives Monitoring). Auffällige Befunde können kurzfristig durch die intraoperative Schnellschnitthistologie unseres Instituts für Pathologie abgeklärt werden. Unnötige Folgeeingriffe werden hierdurch vermieden.
      Beschriebene Behandlungsabläufe ermöglichen in der Regel eine Entlassung unserer Patienten am dritten postoperativen Tag.

  • Laparoskopischer Verschluss von Leisten- und Narbenhernien

    Der spannungsfreie Verschluss von Bruchlücken (Hernien) mit Hilfe nicht resorbierbarer Netze lässt sich besonders schonend, schmerzarm und blutungsfrei auf minimalinvasivem Weg durchführen.

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    • Zum Verschluss von Leisten- und Schenkelhernien verwenden wir spezielle Netze, die sich aufgrund einer speziellen Beschichtung selbst „verankern“ und somit nicht mit einer Naht befestigt werden müssen. So sind unsere Patienten sofort nach ihrer Entlassung am ersten bis zweiten postoperativen Tag in der Lage, selbst schwerer körperlicher Arbeit gefahrlos nachzugehen.

      Die laparoskopische Implantation eines Netzes zum Verschluss von Narbenhernien ist als ein sehr sicheres Verfahren zur Vermeidung von Rezidiven anerkannt. Selbst sehr große Netze werden über die nur einen Zentimeter großen Trokarinzisionen in die Bauchhöhle eingebracht und innen am Bauchfell fixiert.

  • Laparoskopische Antirefluxchirurgie

    Im Gegensatz zu den verfügbaren medikamentösen Maßnahmen zur Behandlung der Refluxkrankheit (Sodbrennen) beruht das Prinzip der chirurgischen Antirefluxchirurgie auf der Wiederherstellung eines funktionierenden Verschlussmechanismusses zwischen Speiseröhre und Magen, wodurch nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursache der Refluxkrankheit beseitigt werden.

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    • Durch Anlage einer Magenmanschette an der unteren Speiseröhre wird die Funktion der unteren Speiseröhre wiederhergestellt und das ungehinderte Übertreten des Magensaftes in die Speiseröhre verhindert. Gleichzeitig wird durch die Verlagerung der in den Brustkorb verlagerten Magenanteile die physiologische Länge und Wandspannung der Speiseröhre wieder hergestellt. Außerdem wird der in den meisten Fällen ebenfalls bestehende Zwerchfellbruch verschlossen.
      Wir führen den Eingriff in minimalinvasiver Technik durch, wodurch maximal vier zwischen 1 bis 4 cm große Wunden entstehen. Die Beschwerden sind bereits unmittelbar nach der Operation verschwunden. Die Patienten können in der Regel nach vier bis fünf Tagen das Krankenhaus verlassen.

Chefarzt

Dr. med. Yao Chen

Dr. Chen

Sekretariat

Martina Ebel

Telefon: (030) 8272 - 2281
Telefax: (030) 8272 - 29 2751
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