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Dem Menschen dienen

Ausstattung im Überblick

Netzhaut/Makula


Glaukomdiagnostik/Glaukomvorsorgeuntersuchung


Hornhaut Augenoberfläche

  • Pentacam
  • Endothelphoto
  • Hornhauttopographie

Sonstige Untersuchungen


Ausstattungsmerkmale

Fluoreszenzangiographie und Indocyaningrün-Angiographie (FAG/ICG)

Eine Darstellung der Gefäße am Augenhintergrund mittels eines leuchtenden Farbstoffes (Fluoreszein) wird Fluoreszenzangiographie (FAG) genannt. Sie kann bei verschiedenen Netzhaut- und Makulaerkrankungen, wie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus, diabetische Netzhauterkrankung [diabetische Retinopathie], diabetische Makulaerkrankung), Gefäßverschlüssen, Gefäßneubildungen, der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), Netzhautentzündungen und Tumoren ein wichtiges diagnostisches Mittel sein.

Zur Durchführung der Angiographie muss die Pupille mit Augentropfen erweitert werden. Fluoereszein ist ein Farbstoff und kein Kontrastmittel. Durch die Blutzirkulation gelangt der Farbstoff nach etwa 20 Sekunden in die Gefäße des Auges. Dann werden digitale Einzel- und Videoaufnahmen angefertigt und ausgewertet.

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ICG-Angiographie

Eine spezielle Farbstoffuntersuchung stellt die Untersuchung mit einem anderen Farbstoff (Indocyanin) die sogenannte Indocyaningrünangiographie (ICG-Angiographie) dar. Diese wird zur Diagnostik bei Erkrankungen eingesetzt, die unterhalb der Netzhaut, in der Aderhaut, ihren Ursprung haben. Nach einer FAG oder ICG dürfen Sie aufgrund der Pupillenerweiterung für mehrere Stunden nicht selbst Auto fahren.

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OCT (Optische Kohärenz-Tomographie)

OCT ist eine Abkürzung für Optische Kohärenz-Tomographie. Mit Hilfe eines unschädlichen Laserscanners können Schnittbilder des Augenhintergrundes in hoher Auflösung aufgenommen werden.

Die OCT-Untersuchung ist als modernes Untersuchungsverfahren bei vielen Netzhauterkrankungen, wie der Lochbildung der Netzhautmitte (Makulaforamen), dem Vorhandensein eines dünnen Narbenhäutchen auf der Stelle des schärfsten Sehens (Makula), auch epiretinale Gliose/Makula pucker, vitreoretinaler Traktion genannt, Zuckerveränderungen der Netzhaut (diabetische Retinopathie, diabetische Makulopathie), Gefäßverschlüssen und natürlich auch bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) sinnvoll. Ebenfalls können Nervenfaserschichtdicken vermessen werden, was hinsichtlich des Grünen Stars (Glaukom)  zur Diagnostik hilfreich ist wird. Die Untersuchung ist berührungslos, ungefährlich und schmerzfrei.

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Fundusphotographie (Augenhintergrundphotographie)

Die Funduskamera macht präzise photographische Aufnahmen des Augenhintergrundes des Patienten. Dies geschieht in hoher Qualität zur Dokumentation des Befundes insbesondere der Netzhaut, des Sehnerven und der Gefäße. Sie dient der Verfolgung von Krankheitsverläufen, der Diagnostik und der Dokumentation des Befundes.

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Sonographie–Ultraschalluntersuchung

Wenn die optische Beurteilung des Augeninneren nicht möglich ist (z.B. bei Trübung von Hornhaut oder Linse oder bei Blutungen), ermöglicht die Ultraschalluntersuchung eine Darstellung der tiefer gelegenen Augenstrukturen, des Glaskörpers, der Netzhaut, der Aderhaut und der Lederhaut. Auf diese Weise können krankhafte Veränderungen festgestellt und therapeutische Maßnahmen geplant werden.

Auch zur Berechnung einer Intraokularlinse dient die Vermessung mittels Ultraschall. Die Untersuchung ist für den Patienten schonend und ohne Nebenwirkungen.

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Glaukomdiagnostik/Glaukomvorsorge/Glaukomfrüherkennung

Wir verfügen über modernste diagnostische Möglichkeiten zur Früherkennung und Verlaufskontrolle des Grünen Stars (Glaukom)

Die Untersuchungen mittels Pentacam, HRT und Spectralis-OCT sind nicht-invasiv, völlig unschädlich, erfolgen ohne Berührung des Auges und bedürfen einer kurzen Untersuchungszeit. Ein Lichtstrahl tastet dabei die wichtigsten Stellen der Hornhaut (Pentacam, Pachymetrie) bzw. der Netzhaut und Sehnervenkopfes (HRT, OCT) ab. Es findet keine Beeinträchtigung des Sehens statt. Aus den Aufnahmen berechnet ein Computer alle Daten, die der Arzt für eine umfassende Bewertung benötigt. Die Daten werden gespeichert und bei Folgeuntersuchungen automatisch mit den neuen Daten verglichen. So sind auch kleinste Veränderungen auf Anhieb erkennbar und sicher dokumentiert.

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HRT-Vermessung des Sehnervenkopfes - ein zuverlässiges Hilfsmittel zur Vorhersage von Veränderungen

Veränderungen des Sehnervenkopfes lassen sich mit dem Heidelberg Retina Tomographen (HRT) darstellen. Dabei wird der Sehnervenkopf zwei- und dreidimensional vermessen und eine quantitative Beurteilung aller relevanten anatomischen Merkmale des Sehnervenkopfes erstellt. Die Untersuchung mit dem HRT bietet detaillierte Analyseverfahren, erleichtert dadurch eine frühzeitige Diagnose sowie eine präzise Verlaufskontrolle. Langjährige Erfahrungen mit dem HRT belegen den hohen Wert des Verfahrens in der zuverlässigen und präzisen Erkennung einer Verschlechterung der Glaukomerkrankung.

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FDT – das Früherkennungsgesichtsfeld

Die Gesichtsfelduntersuchung ist ein zentraler Bestandteil der Glaukomdiagnostik. Bis zu 40 % der Nervenfasern können bereits durch die Glaukomerkrankung zugrunde gegangen sein, bevor in der Standard-Gesichtsfelduntersuchung erste Gesichtsfeldausfälle erkennbar werden. Ein spezielles Früherkennungsgesichtsfeld (FDT, Humphrey® Matrix) ermöglicht, beginnende Gesichtsfeldausfälle deutlich früher zu erkennen.

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Die Pentacam-Kamera

Die Pentacam-Kamera vermisst den vorderen Augenabschnitt des Patienten automatisch und kontaktlos. Hierbei werden die Hornhaut, die Vorderkammer und die Linse analysiert. Dazu gehören z.B. die Bestimmung der Hornhautradien, des Kammerwinkels und Kammervolumens sowie die Lichtdurchlässigkeit der Linse.

Diese Untersuchungen sind nützlich zur Beurteilung der Hornhaut bei z.B. einem Keratokonus oder zur Beurteilung der Hornhautdicke bei Glaukom. Ebenfalls nützlich ist die Darstellung des Kammerwinkels bei Glaukom, sowie die Linsendichte-Analyse beim Grauen Star.

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Pachymetrie/Hornhautdickenmessung - unerlässlich für die Interpretation des Augeninnendruckes

Ein erhöhter Augendruck ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung eines Glaukoms. Die Kenntnis über die zentrale Hornhautdicke ist wichtig, da die Hornhautdicke einen direkten Einfluss auf die Augeninnendruckmessung hat. Je dünner die gemessene zentrale Hornhautdicke ist, desto höher ist das Risiko für eine Glaukomentstehung Die Hornhautdickenmessung wird Pachymetrie genannt und berührungslos mit einem schmerzfreien Diagnosevefahren (Pentacam) durchgeführt.

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OCT–Vermessung der Nervenfaserschichtdicke - höchste diagnostische Wertigkeit für die Frühdiagnose des Glaukoms

Ein Untergang an Nervenfasern um den Sehnervenkopf lässt sich mittels der hochauflösenden Optischen Kohärenztomographie (OCT) mit dem Spectralis-OCT bestimmen. Die Nervenfaserschichtdicke um den Sehnervenkopf wird präzise gemessen. Die OCT-Untersuchung hat einen hohen Wert in der Glaukomfrüherkennung und Frühdiagnose und ist allen anderen Verfahren in diesem Punkt überlegen. Zudem können mittels OCT kleinste Veränderungen sicher erfasst werden, was eine zuverlässige Darstellung des Krankheitsverlaufes ermöglicht.

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IOL-Master

Im Rahmen einer Katarakt-Operation wird die natürliche, eingetrübte Linse entfernt und durch eine künstliche Linse (IntraOkularLinse = IOL) ersetzt.

Um im Anschluss eine bestmögliche Sehkraft zu erreichen, muss zuvor das Auge exakt vermessen werden, dies kann mittels der Ultraschalluntersuchung (s.u.) erfolgen. Eine präzisere Messung bietet der IOL-Master, der innerhalb einer Prozedur Augenlänge, Hornhautbrechkraft und –wölbung sowie Vorderkammertiefe bestimmt, ohne das Auge zu berühren. Aus diesen Werten ergibt sich die Berechnung der ausgewählten Intraokularlinse.

 

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Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Wachtlin

Dr. Wachtlin

Sekretariat

Ilka Kaliebe

Telefon: (030) 8272 - 2425
Telefax: (030) 8272 - 29 2425
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