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Dem Menschen dienen

Cataract (Grauer Star)

Der Graue Star (Linsentrübung = Katarakt) ist ein natürlicher Vorgang des Alterns, bei dem es zu einer zunehmenden Linsentrübung mit folgender schleichender Sehverschlechterung kommt.

Bei der Operation wird diese trübe Linse mit Ultraschallleistung (Phakoemulsifikation) abgesaugt. Die Hülle (Kapsel) und der Halteapparat der natürlichen Linse bleiben bestehen, um die Kunstlinse (intraokulare Linse = IOL oder HKL) genau an die Stelle der entfernten Linse einzusetzen. Über einen kleinen Schnitt (2 bis 3 mm) wird die Kunstlinse gefaltet ins Auge eingebracht, die Schnitte ohne Naht verschlossen.

Neben Standardlinsen, die alle einen ausreichenden UV-Schutz bieten, werden auch spezielle Linsen implantiert. Hierzu gehören die sogenannten „gelben Linsen“. Dies sind Blaulichtfilterlinsen, die besonders im blauen UV-Spektrum zusätzlich Strahlen abfiltern.

Weiterhin gibt es unterschiedliche Speziallinsen. Bei einer hohen Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), die bei der Operation nahezu unbeeinflusst bleibt, können zum Ausgleich torische Linsen implantiert werden, die die Hornhautverkrümmung reduzieren. Weiterhin ist es möglich mit verschiedenen Speziallinsen (Iris Clip, sklerafixierte Linsen) und Techniken bei Patienten ohne eigene und ohne Kunstlinse eine Versorgung mit einer Kunstlinse zu erreichen.

Nach der Implantation einer Kunstlinse ändert sich meist die Brechkraft des operierten Auges, sodass nach Abheilung des Auges in der Regel neue Brillengläser verschrieben werden müssen. Vor der Operation wird besprochen, wie stark die Stärke der verbleibenden Brille sein soll.

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Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Wachtlin

Dr. Wachtlin

Sekretariat

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Telefax: (030) 8272 - 29 2425
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