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Dem Menschen dienen

Neuroophthalmologie

Die Neuroophthalmologie befasst sich mit Störungen, die die Verbindungen zwischen Gehirn und Auge betreffen. Diese Störungen können das Sehen selbst betreffen, z.B., wenn der Sehnerv entzündet ist, schlecht durchblutet wird oder von einem in der Regel gutartigen Tumor bedrängt wird. Es handelt sich jedoch auch um Krankheiten, die die Steuerung der Augen betreffen. So sendet das Gehirn immerzu Befehle aus, wohin wir schauen wollen oder sollen, es steuert, ob die Lider geschlossen oder geöffnet sind und es regelt die Größe und Reaktionsfähigkeit der Pupille. Auch diese Funktionen können aufgrund unterschiedlicher Ursachen beeinträchtigt sein, am häufigsten wiederum durch Entzündungen und Durchblutungsstörungen.

Um solche neuroophthalmologischen Krankheiten erkennen zu können, reicht es oftmals nicht aus, sich die Augen lediglich anzuschauen, sondern es sind weitergehende Untersuchungen notwendig. So wird z.B. das Feld des Sehens geprüft, das Farbsehen getestet, oder es werden sog. elektrophysiologische Untersuchungen durchgeführt, mit denen man die Netzhaut- und Sehnervströme messen kann. Elektrophysiologische Untersuchungen sind z.B. das Elektroretinogramm (ERG) oder das Visuell Evozierte Potential (VEP).

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Wachtlin

Dr. Wachtlin

Sekretariat

Ilka Kaliebe

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