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Dem Menschen dienen

Spezialuntersuchung, weiterführende Diagnostik

Amnionmembrantransplantation

Eine andere Form der Hornhautdeckung kann mit Hilfe von Amnionmembrantransplantation durchgeführt werden. Amnionmembranen werden aus Eihäuten (Amnion) präpariert und als hauchdünne Schichten auf nicht heilende Oberflächendefekte der Hornhaut (z.B. Hornhautgeschwüre oder Verletzungen anderer Art) genäht. Innerhalb von vier Wochen löst sich die Amnionmembran wieder auf. In dieser Zeit schafft es die Hornhaut meist, sich selbst unter dem Schutz wieder zu regenerieren. Auch in Vorbereitung einer Hornhauttransplantation (Keratoplastik), kann vorübergehend eine Amnionmembran auf Defekte genäht werden, um bessere Bedingungen für eine Transplantation herzustellen.


Pterygium (Flügelfell), Bindehauttransplantate

Bindehauttransplantate können zur Deckung der Lederhaut (Sklera) verwendet werden. Das Flügelfell (Pterygium) wächst als Bindehautduplikatur im Lidspaltenbereich auf die Hornhaut in Richtung Zentrum der Hornhaut und kann das Sehen beeinträchtigen oder zu Entzündungen am Auge führen. Als Ursache wird UV-Licht diskutiert, sodass es häufiger Menschen aus sonnenreichen Gebieten trifft. Eine chirurgische Entfernung ist dann indiziert, wenn das Flügelfell rasch nach zentral wächst und so eine Sehverschlechterung und eine Zunahme der Hornhautkrümmung bewirkt. Die Operation besteht aus einem Abtragen des Flügelfells mit einer Deckung des Defektes mit Bindhaut.

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Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Wachtlin

Dr. Wachtlin

Sekretariat

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