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Dem Menschen dienen

Leistungsspektrum

Leistungsspektrum

Unsere mehr als 32.000 Untersuchungen im Jahr sind wichtige Entscheidungshilfen bei der Behandlung und Therapie der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten. Durch tägliche Röntgenbesprechungen ist eine enge Kooperation mit den Fachabteilungen sichergestellt.

 

Die Schwerpunkte unseres Fachabteilung liegen in folgenden Bereichen:

 


Konventionelle Radiologie

Wir bieten das gesamte Spektrum der konventionellen Radiologie, in der statische, zweidimensionale Röntgenaufnahmen des Knochens, der Gelenke, der Lungen und des Bauches angefertigt werden. Damit können wir u.a. Brüche, Lungenentzündungen und Darmverschlüsse schnell und zuverlässig diagnostizieren.


Durchleuchtung/ERC/ERCP

Bei der klassischen Durchleuchtungsuntersuchung wird Kontrastmittel zur Beurteilung des Schluckaktes, der Speiseröhre, des Magens sowie des Dünn- und Dickdarms getrunken oder über Magen- oder Darmsonden verabreicht, um die Funktion zu beobachten. Dadurch können wir Tumore, Entzündungen und Verschlüsse nachweisen und einer adäquaten Therapie zuführen.

Häufig durchgeführte Verfahren stellen die ERC und ERCP dar, bei der durch die Kombination einer endoskopischen Untersuchung durch den Gastroenterologen und einer Röntgenuntersuchung Kontrastmittel in den Gallengang oder den Bauchspeicheldrüsengang gegeben wird, um entzündliche Engen oder Tumoren zu untersuchen und ggf. in der gleichen Untersuchung mit einem Kunststoffröhrchen (Stents) zu erweitern und offen zu halten.

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Angiographie

DurchleuchtungAngiographien sind Darstellungen der Gefäße mit Kontrastmittel, bei denen ein schmaler Kunststoffschlauch (Katheter) in ein Blutgefäß eingeführt wird. Mit unserer hochauflösenden DSA-Angiographieanlage können wir sämtliche Gefäßregionen vom Kopf über den Brustkorb und Bauchbereich bis hin zu den Armen und Beinen darstellen, beurteilen und gegebenenfalls therapieren.

Die Diagnostik und ggf. Behandlung von Durchblutungsstörungen, Gefäßengen oder -verschlüssen erfolgt in enger Kooperation mit dem Fachbereich Gefäßchirurgie.

Bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen können wir Blutgefäße mit Ballons aufweiten (Angioplastie) sowie bei Bedarf zusätzlich Engstellen durch Einbringung von Stents (Gefäßröhrchen) beseitigen und die Durchblutung verbessern. So gelingt es häufig, aufwendige Bypass-Operationen zu verhindern. Sollte eine Gefäßoperation nicht vermeidbar sein, erfolgt die Weiterbehandlung in der Gefäßchirurgie.

Darüber hinaus führen wir in enger Kooperationen mit den anderen Fachabteilungen Embolisationen durch. Bei diesem Verfahren wird z.B. die Blutversorgung von stark durchbluteten Tumore vor einer Operation unterbunden.

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Computertomographie (CT) / Angio-CT

CTDie Abteilung für Radiologie betreibt einen modernen Mehrzeilen-Computertomographen (CT). Bei der Computertomographie werden mit rotierenden Röntgenstrahlen dünne Schnittbilder des gesamten Körpers erstellt. Die CT-Diagnostik bildet dabei für viele Krankheitsbilder die Voraussetzungen zur Beurteilung von krankhaften Veränderungen wie Tumore oder Entzündungen, die durch andere Untersuchungen nur eingeschränkt beurteilt werden können.

Hierzu zählt auch die sogenannte virtuelle Dickdarmspiegelung (virtuelle Koloskopie) zum Nachweis eines Tumors.

Die Untersuchung des Gehirns bei Durchblutungsstörungen (Hirninfarkt) oder Hirnblutungen sind weitere Untersuchungsmöglichkeiten. Durch unsere enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Abteilungen für Neurochirurgie und Innere Medizin ist eine sofortige Weiterbehandlung einer Hirnblutung oder eines Hirninfarktes möglich.

Aber auch Gefäßdarstellungen ohne Einführen eines Katheters in Form des Angio-CTs werden von uns häufig angewandt. Damit können wir zum Beispiel in einem ersten Schritt nach einer Hirnblutung Gefäßaussackungen, sogenannte Aneurysmen, zuverlässig nachweisen, die dann in unserer Neurochirurgie therapiert werden.

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Mammographie

Die Brustdiagnostik (Mammographie) in Kooperation mit unserem Brustzentrum-City ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Abteilung. Bei der Mammographie erolgt die Untersuchung der weiblichen aber auch männlichen Brust zur Diagnose von krankhaften Veränderungen wie Knoten oder bei Verdacht auf bösartige Veränderungen.

Die mammographische Untersuchung der Brust umfasst auch Vergrößerungs- und Kompressionsaufnahmen und die Darstellung der Milchgänge mit Kontrastmittel, sogenannte Galaktographien.

Im Rahmen der engen Kooperation mit unserem Brustzentrum-City werden auch die unmittelbar vor einer Operation notwendigen Drahtmarkierungen von tumorösen oder suspekten Herden der Brust durchgeführt, um in der nachfolgenden Operation verdächtiges oder krankhaftes Brustgewebe zielgenau zu entfernen.

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Stereotaxie

Bei der stereotaktischen Vakuumbiopsie der Brust wird während der Durchführung einer Mammographie mit einer Nadel suspektes Brustgewebe entnommen, das anschließend von den erfahrenen Pathologen unseres Instituts für Pathologie mit einem Mikroskop untersucht wird.

Die Stereotaxie erfolgt in enger Kooperation mit dem Brustzentrum-City, wobei wir mit den Ärzten des Brustzentrums interdisziplinär zusammenarbeiten.

Zudem führen wir sämtliche Vakuumbiopsien für die Mammographie-Screeningeinheit IV des Berliner Mammographie-Screening-Programms durch.

Die Untersuchungsergebnisse werden anschließend in einer multidisziplinären Konferenz einmal wöchentlich besprochen, um die bestmögliche Therapie festzulegen.

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Magnetresonanztomographie (MRT)

Wir betreiben einen modernen Magnetomographen (MRT). Das MRT ermöglicht Untersuchungen der verschiedenen Körperregionen ohne Röntgenstrahlung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Untersuchung des Gehirns und von Gelenken.

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Ultraschalluntersuchung

Die Abteilung verfügt über modernste Ultraschallgeräte zur Untersuchung von krankhaften Veränderungen. Dabei stellt die Ultraschalluntersuchung eine wichtige Ergänzung zu den übrigen Untersuchungen der Abteilung dar.

Durchblutungsstörungen können durch die sogenannte farbkodierte Duplex-Sonographie festgestellt und eingehend untersucht werden und ermöglichen in Ergänzung zu Angiographie und Angio-CT eine sorgfältige und präzise Diagnose.

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Myelographie

Myelographien sind Darstellungen des Rückenmarkkanals mit Röntgenkontrastmittel unter Durchleuchtung. Damit können Einengungen des Rückenmarkkanals durch Bandscheibengewebe, Knochen oder Tumoren sichtbar gemacht werden. Zusammen mit der postmyelographischen Computertomographie kann in den Fällen, in denen die üblicherweise ausreichende MRT-Untersuchung nicht in Einklang mit den Beschwerden unserer Patienten zu bringen ist, eine Klärung der Beschwerden und eine Therapieentscheidung erfolgen.

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  • Interventionen

    Die Abteilung führt alleine oder in Kooperation mit den anderen medizinischen Abteilungen und Bereichen zahlreiche Eingriffe (Interventionen) durch. Neben der Biopsie von Organen und Behandlung von Gefäßengstellen (siehe Angiographie) sowie der stereotaktischen Vakuumbiopsie werden vor allem ultraschall- oder CT-gesteuerte Punktionen durchgeführt. Auch die Ableitung von Eiterherden, sogenannten Abszessen, werden durchgeführt.

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    • Die  Intervention ist eine bildgesteuerte, invasive Diagnostik oder Therapie, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dazu zählen Eingriffe wie die stereotaktische Vakuumbiopsie der Brust, aber auch die Gewinnung von Gewebsproben (Biopsien) an anderen Organen zur Charakterisierung von Tumoren. Dies geschieht häufig im Computertomographen, kann aber auch mit Hilfe der Sonographie erfolgen. Bei diesen Interventionen wird unter fortwährender bildgebender Kontrolle nach lokaler Betäubung eine dünne Nadel schonend bis zum suspekten Herd vorgeschoben, um dort gezielt Gewebe zu entnehmen. Auch Drainagen von Eiterherden, sogenannten Abszessen, mit denen über eingebrachte Kunststoffschläuche der Eiter nach außen abgeleitet werden kann, geschehen primär CT-gesteuert.  Auf diesem Weg bessert sich schnell die Situation der Erkrankten, sodass die deutlich invasiveren Operationen häufig verhindert werden können. CT-gesteuerte Betäubungen, sogenannte Infiltrationen  von Nervenwurzeln (PRT) und kleinen Wirbelgelenken (Facettenblockaden) oder des Kreuz-Darmbeingelenkes geben unseren Neurochirurgen wichtige Informationen für die Wahl der einzuschlagenden Therapie. Zu der Gruppe der Interventionen gehört auch die PTCD, mit der wir bei tumorösen Verschlüssen Gallenflüssigkeit durch Katheter über die Haut nach außen ableiten können. Das wird immer dann notwendig, wenn es in einer ERC/ERCP nicht gelingt, regulär die Gallenflüssigkeit nach innen in den Darm abzuleiten.

      Wachsende Bedeutung in unserer Abteilung erlangen in Kooperation mit unserer Gefäßchirurgie auch alle Maßnahmen an Gefäßen bei der sogenannten Schaufensterkrankheit, die auf hochgradige Engen oder Verschlüssen der Arterien beruht. In solchen Fällen können wir Blutgefäße mit Ballons aufweiten, also eine sogenannte Angioplastie durchführen, die manchmal zusätzlich mit der Einbringung von Stents (gitterartigen Metallröhrchen) unterstützt werden muss. Damit gelingt es häufig, die  deutlich invasiveren Bypass-Operationen zu verhindern. Nicht zuletzt werden von uns gefäßreiche Tumoren im Halsbereich embolisiert, d.h.  von der Gefäßversorgung abgeschnitten.

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Chefarzt

Dr. med. Lars Langenick

Dr. Langenick

Sekretariat

Claudia Blechschmidt

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Telefax: (030) 8272 - 29 2341
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