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Dem Menschen dienen

Patientensicherheit - Einführung des Patientenarmbandes

Mit der Einführung von Patientenarmbändern hat das Sankt Gertrauden-Krankenhaus seine Sicherheitsstandards weiter erhöht.

August 2013

Fast jeder hat in den Medien irgendwann einmal von Patientenverwechslungen gehört. So minimal die Wahrscheinlichkeit einer Verwechslung auch ist, so fatal können die Folgen sein. Durch den Einsatz von speziellen Patientenarmbändern ist das Risiko einer Verwechslung nahezu ausgeschlossen. 

PatientenarmbandDas Umlegen des Identifikationsarmbandes erinnert wohlmöglich an die Ankunft in einem Urlaubshotel. Hintergrund dieser Maßnahme ist jedoch die maximale Sicherheit der Patienten.

In der Geburtshilfe längst ein gängiges Verfahren: Ein Armband mit dem Namen des Babys vertreibt die Sorgen der Mutter, ihr Kind könnte vertauscht werden. Seit August 2013 erhalten nun alle stationären Patienten des Sankt Gertrauden-Krankenhauses ein Identifikationsarmband. Auf dem Kunststoffstreifen, der dem Patienten bei der Aufnahme um das Handgelenk gelegt wird, sind Name, Geburtsdatum und ein Strichcode mit der jeweiligen Fallnummer aufgedruckt. Die Patienten können sich mit dem Armband uneingeschränkt bewegen und waschen. In vielen Ländern, darunter auch in den USA, den Niederlanden und Großbritannien, ist das Patientenarmband schon seit vielen Jahren etabliert.

Akzeptanz erfolgreich getestet

Die ersten Erfahrungen mit den Patientenarmbändern sind durchweg positiv“, berichtet Qualitätsmanagementbeauftragte Brigitte Petrausch, die das Armband vor der Einführung selbst Probe getragen hat. „In der Regel wird das Armband nicht als störend empfunden. Die meisten Patienten nehmen es bereits nach wenigen Stunden nicht mehr bewusst wahr.“

Die Armbänder bestehen aus einem hautfreundlichen Verbundmaterial, sind reißfest und hygienisch unbedenklich, da eine Reinigung mit Wasser und Desinfektionsmittel erfolgen kann. Alle Armbänder erfüllen die strengen Prüfrichtlinien für die biologische Bewertung von Medizinprodukten nach ISO 10993-5:1999; sind allergologisch und toxikologisch unbedenklich sowie frei von Latex, Weichmachern und verbotenen Farbstoffen.

Das Tragen des Patientenarmbandes ist freiwillig. Jeder Patient hat das Recht, sich dagegen zu entscheiden. Dies hat selbstverständlich keinen Einfluss auf die Behandlung.

 

 

Sankt Gertrauden-Krankenhaus

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